Unsere Seminarleiter

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George BalanGeorge Balan, Der Gründer

Die Internationale Musicosophia-Schule wurde von dem rumänischen Musikwissenschaftler und Philosophen George Balan (geb. 1929) gegründet. Er lehrte 22 Jahre lang als Professor für Musikästhetik am Konservatorium in Bukarest (Rumänien) und erlangte als Moderator von Rundfunksendungen in Rumänien große Bekanntheit. 1977 verließ George Balan aus politischen Gründen seine rumänische Heimat. 1979 ließ er sich im abgelegenen Sankt Peter im Hochschwarzwald mit fünf Mitarbeitern nieder, um sich ganz seiner Lebensaufgabe zu widmen – Musicosophia, der bewussten Erschließung jener Weisheit, die in der Musik der großen europäischen Meister verborgen liegt. Balan bezeichnet die Musik als “tönende Geisteswissenschaft“. Seine zahlreichen Schriften und Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Siehe auch Die Schule > Gründer.

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Gebhard von GültlingenGebhard von Gültlingen, Leitung der Schule und Seminarleiter

Musik kam in mein Leben, indem ich mit dem Vater Bach und Beethoven erlebte und bewegt den Orgelchorälen in der Kirche zuhörte. Mehr nebenbei als bewusst wurde mir die Musik zum grundlegenden Bestandteil meines jungen Lebens. Im dörflichen Posaunenchor bekam ich ein Gespür für den reinen Ton und mein Gehör wurde geschult, doch eigentlich war ich stets in unruhiger Erwartung vor dem großen Ereignis der Musik. Ich wollte verstehen.
Die letzten drei Jahre zum Abitur auf einer Waldorfschule brachten Theater-, Chor- und Orchestererfahrungen mit sich. Das Te Deum von Bruckner in einer Schüleraufführung hatte mich tief erschüttert, aber ich verstand nicht, was da mit mir geschah. Dafür brachte die Begegnung mit Rudolf Steiner eine Schwemme von Antworten – mein Interesse galt nun der Philosophie und großen Literatur. Dennoch blieb ich zutiefst unruhig in meiner Seele.
Nach Erfahrungen im Ausland, Arbeiten auf Bauernhöfen in Südfrankreich, Segelschiffbau in England und monatelangen Wanderungen in den Alpen zog es mich zur Ausbildung zum Sozialpädagogen in die Dorfgemeinschaft Lautenbach am Bodensee. Dort entstand ein kleiner Kammerchor und ich lernte Querflöte.
Später bemühte ich mich um Medizin und nach einer tiefen Existenzkrise schließlich um Forstwirtschaft.
1988 hörte ich dreimal hintereinander Bachs Matthäuspassion in der Hoffnung, es müsse ein Durchbruch geschehen. Er kam nicht. Es kam anders.
Ich besuchte ein Musicosophia-Seminar mit Hubert Pausinger und erlebte dort die 7. Symphonie Bruckners. Noch nie in meinem Leben wurde ich existenziell so tief erschüttert wie hier.
Ich war angekommen!
Es folgte ein vertiefendes Musik- und Sprachstudium bei Prof. Balan. Seit 1990 bin ich als Musicosophia-Seminarleiter und ständiger Mitarbeiter an der Schule tätig und gestalte Kurse in Europa und Übersee.
Seit 1998 bin ich Geschäftsführer der Musicosophia-Stiftung und war gemeinsam mit Hubert Pausinger verantwortlich für die Schule, deren Leitung ich seit 2014 alleinig innehabe.

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Hubert Pausinger-1Hubert Pausinger, Seminarleiter

Hubert Pausinger (geb. 1956) hat sich nach dem Studium der Pädagogik in Linz / Donau (Österreich) und einer mehrjährigen Berufstätigkeit dem bewussten Musikhören verschrieben.

Seit 1982 ist er Mitarbeiter in der Musicosophia-Schule. Nach einer gründlichen Ausbildung bei George Balan, dem Gründer der Musicosophia, hält er für die Schule im In- und Ausland zahlreiche Seminare und Ausbildungslehrgänge.
Im Musicosophia-Verlag hat Hubert Pausinger mehrere Bücher über das bewusste Musikhören veröffentlicht. Drei seiner Bücher sind bisher auch in italienischer und spanischer Sprache erschienen. Seit 1996 ist Hubert Pausinger 1. Vorsitzender des gemeinnützigen Musicosophia e. V. in Deutschland.
Seine vielfältigen Erfahrungen in seinem früheren Berufsleben brachten ihn auf die Idee, die Methode des bewussten Musikhörens auch Kindern zugänglich zu machen. Seit 1996 gibt er pädagogische Seminare in Deutschland, Italien und Spanien für Kinder Eltern und Pädagogen. Von 2008 bis 2010 begleitete er in Zusammenarbeit mit Musicosophia-México ein vom mexikanischen Unterrichtsministerium unterstütztes Projekt für Pädagogen und Musiklehrer. Auf seine Initiative hin organisierten sich in Italien und Spanien Freundeskreise, um Kinder und Pädagogen mit der Musicosophia-Methode vertraut zu machen.

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GertraudGertraud Pausinger, Sekretariat

Ich bin diplomierte Kinderkrankenschwester und habe darin mehr als 30 Jahre Berufserfahrung. Musik war schon mein ganzes Leben lang eine wichtige Begleiterin. Meine erste Begegnung mit Musicosophia war im Jahre 2006 im Stift St. Florian in Österreich, mit der Musik von Anton Bruckner. Es war für mich eine intensive musikalische Erfahrung, die eine Wende in meinem Leben einleiten sollte. 2007 begann ich die Ausbildung in der Musicosophia-Schule. Gleichzeitig beobachtete ich auf meiner Station für Früh- und Neugeborene die Reaktionen der Kinder auf die Musik von Mozart, Bach, Vivaldi u. a. und schrieb diese auf. Ich war davon fasziniert und begeistert. Hubert stand mir bei dieser Arbeit mit musikalischem Rat und Tat zur Seite. Im Laufe dieser Zeit kamen Hubert und ich uns näher; 2012 haben wir geheiratet.
Seit 2012 bin ich in der Musicosophia-Schule Mitarbeiterin und habe das Sekretariat übernommen. Daneben gibt es auch noch viele andere Aufgaben für mich. Mein großer Wunsch für die nächste Zukunft ist, Kinder mit der Musik, die ich so liebe, auf spielerische Weise vertraut zu machen.

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carola homepage 1Carola Zenetti, Seminarleiterin und Sekretariat

Viele Jahre arbeitete ich als Privatmusiklehrerin mit den Fächern Musikalische Früherziehung, Klavier und Blockflöte und als Heilpraktikerin (Klassische Homöopathie). Als ich 2006 die Musicosophia-Methode kennenlernte, war diese erste Begegnung so tiefgreifend, dass ich mich fortan mit grosser Leidenschaft dem bewussten Musikhören widmete. Mit wahrer Begeisterung durchlief ich die Ausbildung dafür in der Musicosophia-Schule in St. Peter. Es drängte mich bald, die dabei gesammelten Erfahrungen in die Praxis umzusetzen indem ich Kurse nach der Musicosophia-Methode für Erwachsene und Kinder veranstaltete. Es kristallisierte sich im Lauf der Zeit mit Deutlichkeit heraus, dass Musicosophia mein Leben immer mehr erfüllte. Daher folgte ich im September 2014 mit Freude dem Ruf an die Musicosophia-Schule, um den Kreis der MitarbeiterInnen zu erweitern und zur Verbreitung des bewussten Musikhörens beizutragen.

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RenateRenate Lisa Schwab

Als ich am ersten Advent 1983 Musicosophia kennenlernte, war ich tief beeindruckt von der Möglichkeit, auch ohne musikalische Vorbildung ein umfassendes Musikverständnis zu gewinnen. Meine Begeisterung für das bewusste Musikhören war so groß, dass ich 1984 dem Musicosophia e.V. beitrat und begann, Musicosophia-Seminare in meiner Praxis für Physiotherapie in Rastatt zu organisieren. Daraus entwickelte sich eine Arbeitsgruppe, die ich zweimal im Monat leite. Wir haben uns im Lauf der Jahre viele wunderbare Meisterwerke erarbeitet. Daneben hielt ich über 7 Jahre lang in der Justizvollzugsanstalt in Bühl wöchentliche Hörabende. Das bewusste Musikhören begleitete die Teilnehmerinnen bei ihren inneren Prozessen, und auf diese Weise erlebten sie die ausgleichende, ja heilsame Wirkung der Musik der großen Meister.

Nach Abschluss des 3-jährigen Ausbildungszyklus’ der Musicosophia-Schule 1992 folgten Wochenendseminare, die ich in verschiedenen Orten, u. a. in Pforzheim, Erzingen und Zürich im Auftrag der Musicosophia-Schule leitete. Durch meine zahlreichen Besuche der Musicosophia-Seminare erhalte ich immer wieder neue tiefe Einblicke in die Welt der Musik.

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Manfred Lellek

Anfang der 60er Jahre begann es mit der „Kleinen Nachtmusik“; da war ich zwölf Jahre alt. Seitdem hat mich Klassische Musik stets begleitet. In den 70er Jahren lag meine Beethovenzeit und in den 80er Jahren gab es für mich eigentlich nur Johann Sebastian Bach. Auch wenn ich vieles von dem was ich hörte nicht verstand, so war die Musik auch immer ein Gegenpol zu den technischen Berufen die ich ausgeübt habe.

Musicosophia lernte ich 1995 durch Hartmut Warm kennen. Zunächst war ich skeptisch gegenüber dieser so anderen, so überraschend intensiven Art mit Musik umzugehen, aber recht schnell war mir dann klar, das hier der Weg zur Musik gewiesen wurde, nach dem ich so lange gesucht hatte. Dafür bin ich stets dankbar.

Seit neun Jahren gestalte ich nun Musicosophia-Seminare. Es ist ja kein Geheimnis, dass Kursleiter selbst am allermeisten von ihren Kursen lernen. Vor allem gewinne ich von der Begegnung mit suchenden Menschen, mit denen ich beglückende musikalische Momente erleben kann. Hier habe ich eine ganz wundervolle Aufgabe gefunden.
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Internationale Seminarleiter

Deutschland

  • Kerstin-Angelika Kreft, Hamburg
  • Manfred Lellek, Hamburg
  • Renate Lisa Schwab, Rastatt

Spanien

  • Eduardo Kronfly, Barcelona
  • Maria Josefa Marugán, San Sebastián
  • Ainhoa Pintos, Hondarribia
  • Francisco Villanueva, San Sebastián

Frankreich

  • Franco Salvini, Paris
Italien

  • Manuela Baldessari, Trento
  • Andreina Failo, Trento
  • Luigi Ferraro, Varese
  • Cinzia Fierro, Bologna
  • Elena Gandini, Varese
  • Marina Zago, Piove di Sacco

Mexiko

  • Alvaro Escalante, Cuernavaca
  • Caty Petersen, Tulum

Venezuela

  • Margarita González, Caracas
Herzlich willkommen zu unserem
Neujahrs-Seminar 2017-18
Im Haus Maria Lindenberg
(St. Peter / Schwarzwald)


Anmeldung: carola@musicosophia.de
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