Österreich

Das Musicosophia-Team in Österreich

Team ÖsterreichVon links:
Dr. Peter Kien
Vertreter von Musicosophia Österreich, peterkien@aon.at
Anita Stollnberger
Leiterin des Musicosophia-Arbeitskreises, a.stollnberger@web.de
Knut Klaner
Manager und Koordinator von Musicosophia-Österreich, knut.klaner@gmail.com
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Liebe Freunde der Musicosophia und Musikfreunde in Österreich,

Als Musicosophia-Team Österreich möchten wir möglichst viele Musikinteressierte für die Musicosophia Hör-Methode begeistern.
In Seminaren mit Referenten der Internationalen Musicosophia-Schule werden sich Ihnen Reichtum und Tiefe in den Werken großer Meister eröffnen.
In unserem Arbeitskreis wird die Musik der Seminare vertieft und wir studieren selbstständig Werke verschiedener Komponisten.
Zum Kennenlernen der Musicosophia-Methode laden wir Sie ein, als Gast an unserem Arbeitskreis teilzunehmen.
Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf! Wir senden Ihnen gerne nähere Informationen.

Wir freuen uns auf Sie
Ihr Musicosophia-Team Österreich

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Mein Name ist Dr. Peter Kien, ich stamme aus Graz und habe 35 Jahre lang als Psychologe und Psychotherapeut in Gmunden gearbeitet.
Während meiner Berufstätigkeit bedeutete Musik für mich Entspannung, doch bald entstand der Wunsch nach mehr Verständnis und tieferem Zugang zu anspruchsvollen Werken.
In den 80-er Jahren nahm ich an einem Bruckner-Seminar in St. Florian teil, wo ich erstmals mit der Methode von Musicosophia in Berührung kam. Diese Erfahrung überzeugte mich und ich beschloss, diesen Weg weiter zu gehen.
Doch ich konnte diesen Wunsch erst nach einer längeren Phase beruflicher Belastungen weiter verwirklichen. Bei jedem Seminar wurde meine Entscheidung verstärkt.
Musicosophia hat mein Leben reicher gemacht und ist für mich unverzichtbar geworden. Ein Leben ohne Verständnis für die Kunst der Musik wäre für mich ein armes Leben.

Mein Name ist Anita Stollnberger. Ich bin Diplompädagogin und unterrichte an einer Grundschule in Steyr/Oberösterreich.
Vor einigen Jahren habe ich die Ausbildungslehrgänge der Musicosophia-Schule absolviert. Mein Zugang zur klassischen Musik hat sich dadurch auf bereichernde Weise verändert. Nun kann ich viel besser verstehen, dass jedes Musikstück wertvolle Botschaften und Weisheiten für mich bereit hält.
Diese Erkenntnis möchte ich auch meinen Schülern und Schülerinnen ermöglichen. Für mich ist die Musicosophia-Methode nicht mehr aus meinem Unterricht wegzudenken. Selbst die Jüngsten finden singend, hörend und gestaltend die Ordnung und Struktur in Musikstücken großer Meister.
In der bewussten Auseinandersetzung mit Melodie und Form eines Stückes entdecken wir gemeinsam im Musikunterricht Prinzipien, die nicht nur in der Musik, sondern auch im Bewusstsein des täglichen Lebens von großer Bedeutung sind.

Mein Name ist Knut Klaner. Ich bin selbstständiger Kaufmann und wohne und arbeite in Thalheim bei Wels.
Bereits in meiner Jugend hatte ich viele Lieblingsplatten, die ich hunderte Male auf- und abspielte, mitsang, dazu tanzte und mehr oder weniger in- und auswendig kannte. Familie und Freunde hielten mich deshalb für ein wenig verrückt, denn ich spielte weder ein Instrument, noch konnte ich singen oder Noten lesen – bis heute nicht!
Bei Musicosophia erfuhr ich, dass ich nicht der einzige Suchende dieser Art bin. Die Methode von Musicosophia macht mir klassische Musik greifbarer, spürbarer und verständlicher.


Veranstaltungsorte in Österreich:

BildungsZentrum St. Benedikt Promenade 13, A-3353 Seitenstetten Tel. +43 - (0)7477-42885-17, Fax +43 - (0)7477-42885-20 bildungszentrum@st-benedikt.at< http://www.st-benedikt.at/ . . . . Schloss Puchberg Bildungshaus Schloss Puchberg Puchberg 1, A-4600 Wels, +43 7242 47537 puchberg@dioezese-linz.at . . . Stift Seitenstetten http://www.stift-seitenstetten.at/ A-3353 Seitenstetten . Seminarkalender Musicosophia-Österreich .

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NEWS! Bericht Stift Göttweig 2015
Stift Göttweig vom 6. – 8. März 2015 „Johannes Brahms – Ein Deutsches Requiem“.
Ein Bericht von Gertraud Pausinger.

NEWS! Bericht Seitenstetten 2011
Stift Seitenstetten 28.-30. Oktober 2011 „Mendelssohn- Bartholdy: Die Schule der Innerlichkeit“. Ein Bericht von Gertraud Rethaller.

NEWS! Spontanes Sommertreffen der Musicosophia Freunde Österreich
„…wie eine kleine Schubertiade!“ Ein Bericht von Gertraud Rethaller

NEWS! Gmunden/Traunsee 17. – 19. Juni 2011
Wochenendseminar Gustav Mahler: „Meine Zeit wird kommen“

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15. – 17. Oktober 2010 Seitenstetten / Bildingshaus St. Benedikt

Rückschau Pergolesis „Stabat mater“

zum 300. Geburtstag

Ein Bericht von Gertraud Rethaller

Wie jedes Jahr im Herbst, traf sich eine kleine Gruppe von Menschen im Stift Seitenstetten, um an einem Musicosophia-Seminar teilzunehmen. Die Atmosphäre des Stiftes, mit seiner klösterlichen Stille, die Aura des Benediktussaales als Seminarraum, die ruhigen, freundlichen Menschen im Stift, und auch die verträumte, herbstliche Landschaft, wurden für uns zu einer Insel des Rückzugs vom Alltag.

Der Mittelpunkt aber war die wundervolle Musik Pergolesis, der wir uns, mit Hilfe der beiden Seminarleiter, Hubert Pausinger und Lucian Closca, näherten. Mit Konzentration und auch Neugier, erarbeiteten wir uns dieses Werk, um als Geschenk, Momente von tiefer Berührung und Verinnerlichung zu erfahren.

„Durch Schmerz zur Freude“ war das Motto, unter dem dieses Seminar stand. Zu Beginn des Seminars irritierte viele von uns dieses Motto, – man konnte einfach nicht viel damit anfangen. Am Sonntagvormittag, nachdem Hubert Pausinger mit uns einen Überblick über das Gesamtwerk dieses „Stabat mater“ erarbeitete, wehte uns eine Ahnung davon an, was das Motto bedeuten könnte. Diese Ahnung erlebte ich wertvoller, als jedes sichere Wissen.

In den Pausen, bei den gemeinsamen Mahlzeiten, und auch abends, als wir uns noch zusammensetzten, hatten wir Möglichkeit uns auszutauschen, uns mit Fragen an die Seminarleiter zu wenden, oder auch einfach nur zu plaudern und gemeinsam zu lachen.

Zum Abschluss des Seminars hörten wir noch, als zusätzliches Geschenk, eine Partita für Violine, von J. S. Bach, – von Lucian Closca virtuos vorgetragen!

Ich denke, wir sind alle sehr bereichert nach Hause gefahren, und die Musik, und diese Ahnung, „durch Schmerz zur Freude“, wirken weiter in uns und in unser Leben hinein.

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Musicosophia-workshop in der 2a Klasse der Volksschule am Plenklberg in Steyr, Oberösterreich

Ein Bericht von Anita Stollnberger, Absolventin des Musicosophia-Lehrgangs

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Am Montag dem 18. Oktober 2010 besuchten mich und die 2a Klasse der Volksschule am Plenklberg in Steyr, Oberösterreich zwei Lehrer der Musicosophiaschule, Hubert Pausinger und Lucian Closca. Ich unterrichte eine Integrationsklasse mit 20 Kindern im Alter von 7 bis 8 Jahren.

Die Kinder sind aufgeregt: „Heute bekommen wir Besuch von zwei Lehrern aus der Internationalen Musicosophia-Schule und sie bringen Musikstücke mit.“ Gleich nach der Begrüßung singt Hubert eine kurze Melodie. „Die können wir nachsingen!“ Lucian Closca spielt uns das Stück auf der CD vor und wir beginnen die Melodien zu zählen. „Unsere Melodie klingt wie eine Welle!“ „Da gibt es aber auch noch Blitze und etwas Großes in der Mitte.“ – Und schon sind wir im Gestalten, zeichnen mit den Händen die Melodiebögen nach und müssen viel lachen, wenn wir in Partnerarbeit abwechselnd Welle und Blitz darstellen. Wir erkennen die einzelnen Abschnitte in der Musik und können an der Tafel die Motivlinien mitzeigen. Welch ein Spaß mit diesem kleinen Musikstück von Johannes Brahms!

Aber noch ist die Stunde nicht zu Ende. Lucian packt seine Geige aus und zeigt uns das Geheimnis dieses Instrumentes: Eine kleine eingravierte Feder. Mucksmäuschen still ist es, als Lucian uns ein kurzes, getragenes Lied vorspielt. „So eine schöne Musikstunde hatten wir schon lange nicht mehr!“ Alle waren begeistert.

In meiner Arbeit als Volksschullehrerin spielt Musikerziehung eine wesentliche Rolle. Ich achte darauf, dass regelmäßig gesungen, getanzt und musiziert wird. Aber auch das Hören – besonders das Hören von klassischer Musik – hat dabei einen hohen Stellenwert. Die Musicospohia-Methode bietet dabei einen guten Ansatz, wie Kinder (und Erwachsene!) bewusstes Hören lernen können. Dies ist besonders in unserer lärmüberfluteten Welt von großer Bedeutung. Hören und Verstehen statt Berieselung.
Denn dieses genaue Hinhören und Eintauchen in die Musik ist eine Gabe, die nicht nur Konzentrationsvermögen und Sozialkompetenz enorm beeinflusst. Sie macht die Kinder sensibel und aufmerksam für das Wesentliche. Klassische Musik fördert die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen. Wie Hubert Pausinger sagt: „Mit der Musik von Mozart kann ein Kind wachsen!“

Berichte von den Kindern 2a Klasse:

In der ersten Klasse haben wir Musik gehört vom Sonnenaufgang. Die Sonne wurde immer größer am Himmel. Als sie ganz hell war, sind wir alle auf dem Sessel gestanden und haben gestrahlt.
Von Hanna (Morgenstimmung aus der Peer-Gynt-Suit von Edward Grieg)

Wir haben eine Musik von zwei Flöten. Eine helle und eine dunkle Flöte. Die helle redet und die dunkle plappert nach. Und am Schluss kommt das Orchester und schimpft. Die Musik ist von Mozart.
Von Katharina ( Andantino und Allegro aus „Les Petits Riens“ von W.A. Mozart)

Wir hatten am Schulschluss ein Klassenfest. Wir haben die Musik vom Frühling getanzt. Die Eltern waren begeistert. Ich war der Frühling. Ich habe die Musik mit den Seidentüchern nachgezeichnet.
Von Adna

In der ersten Klasse hatten wir ein Klassenfest. Bei der Frühlingsmusik gab es Vögel und Gewitter und Wasser. Leonie und Philip waren die verliebten Vögel.
Von Michael

Bei der Musik von Antonio Vivaldi hatten wir alle bunte Seidentücher in der Hand und haben den Eltern die Musik gezeigt. Meine Mama hat gesagt. Da habt ihr aber ganz genau dirigiert!
Von Philip („Der Frühling“ aus den Vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi)

Musik vertreibt Monster!
Von Daniel

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Geschichte Musicosophia in Österreich

Im Jahr 1980 begann George Balan seine erfolgreiche Seminartätigkeit in Österreich. Das Bildungshaus Schloss Puchberg bei Wels spielte dabei eine wichtige Rolle. Inspiriert vom Genius Loci entwickelte George Balan in einem Seminar anhand der „Air“ von J. S. Bach die melorhythmischen Gebärden, die sogleich zu einem festen Bestandteil der Methode wurden. Im selben Jahr organisierte Prof. Gunter Janda Musicosophia-Seminare für Pädagogikstudenten und Lehrer auf dem Greisinghof im Mühlviertel. Bei einem dieser Seminare lernte Hubert Pausinger die Musicosophia kennen. 1982 schloss sich Pausinger der Musicosophia an und ist seit 1998 Leiter der Internationalen Musicosophia-Schule in St. Peter im Schwarzwald.

Ab 1983 wurden in Zusammenarbeit mit dem Stift St. Florian bei Linz eine Reihe Bruckner-Seminaren veranstaltet. 1986 empfing die Mozart-Stadt Salzburg die Musicosophia in der Erzabtei St. Peter. Nach einer mehrjährigen Unterbrechung wurden diese Seminare im Jahr 2002 wieder aufgenommen. Dieses Mal fanden sie im Rahmen der Brucknertage als Vorbereitung zu den Bruckner-Konzerten statt. Die Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Peter Jan Marthé und dem „European Philharmonic Orchestra“ erwiese dabei als äußerst fruchtbar für beide Seiten. Die Bruckner-Seminare mit anschließendem Konzert stellen immer wieder Höhepunkt in der der Seminartätigkeit der Musicosophia dar.

Mit der Wiederaufnahme der Seminartätigkeit in St. Florian entwickelte sich die Seminartätigkeit im Benediktinerstift Seitenstetten und im Bildungshaus Schloss Zell and er Pram statt. Später kamen noch Seminare im Stift Zwettl und im Kardinal-König-Haus in Wien dazu. Das Stift Seitenstetten nimmt jedoch eine Sonderrolle ein, weil dort zum ersten Mal ein COMPACT-Lehrgang der Musicosophia durchgeführt werden konnte. Die guten Unterkünfte und die angenehme Atmosphäre des Stiftes Seitenstetten ist für viele Freunde der Musicosophia zu einem musikalischen Refugium und einer Stätte der Selbstbesinnung geworden.

In Zusammenarbeit mit dem St. Jakobushaus in Goslar werden seit 2006 im Rahmen der Schubertiade in Schwarzenberg bzw. in Hohenems Hör-Seminare mit anschließenden Konzerten veranstaltet. Die besondere Attraktion dabei ist, dass die Musikfreunde den großen Stars unmittelbar begegnen und die Konzerte in gründlicher Vorbereitung erleben können.

Durch die Intiative von Dr. Peter Kien hat sich seit 2008 das bezaubernde Städtchen Gmunden am Traunsee zu einem attraktiven und beliebten Seminarort entwickelt.

Anita Stollberger ist seit 2007 die Vertreterin der Internationalen Musicosophia-Schule in Österreich.

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Herzlich willkommen zu unserem
Neujahrs-Seminar 2017-18
Im Haus Maria Lindenberg
(St. Peter / Schwarzwald)


Anmeldung: carola@musicosophia.de
Weitere Informationen

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